21. November 2019

Gottesdienst am 3. November 2019

Familiengottesdienst

Einführung ins Projekt: Andreas Weissenbrunner

„John Wesley – sein Leben und seine Botschaften“ 

Liebe Gemeinde!

Wie Ihr ja mitbekommen habt, haben wir in den vergangenen Monaten in der Sonntagsschule ein Projekt ausgearbeitet.

„John Wesley – sein Leben und seine Botschaften“

Wir wollen euch heute das Ergebnis dieses Projektes präsentieren und ich darf ein paar Worte dazu sagen.

Ich persönlich habe mich um das Jahr 2000 in dieser Kirche als bekennendes Mitglied aufnehmen lassen. Den Gottesdienst besuche ich schon seit Anfang der 80-er Jahre. Ich fühle mich wohl in der EMK – in dieser einzig möglichen Kirche. Aber warum ist das so? Warum fühle ich mich nicht bei den Katholiken, in der Heilandskirche oder anderen christlichen Kirchen so wohl? Auch dort wird von Jesus gelehrt und von seiner Liebe erzählt.

Wenn Freunde mich fragen:“ Was ist bei den Methodisten anders, als in anderen Kirchen?“ Dann habe ich früher geantwortet:“ Wir sind 2 x reformiert, bei uns ist zum Abendmahl jeder eingeladen und von der Maria hörst du bestenfalls bei der Weihnachtsgeschichte und zu Ostern.“

Da habe ich letztes Jahr gedacht:“ Ich weiss eigentlich viel zu wenig über diesen John Wesley, den Begründer dieser Kirche und die Kinder in der Sonntagsschule kenne den überhaupt nicht – das wird ein großartiges Projekt!“ Und dieses Projekt dürfen wir euch heute vorstellen.

John gilt als einer der wichtigsten Denker und Theologen der neueren Kirchengeschichte., der tief verwurzelt war mit den Traditionen des Christentums – der aber auch bereit war neue Wege zu gehen. Einer der sich ohne Kompromisse für die Menschen seiner Zeit einsetzte und er wollte nichts anderes, als jeden Tag mit Jesus verbringen. Mit Witz und scharfer Zunge bringt John das Christentum bzw. die Botschaft von Jesus ohne wenn und aber auf den Punkt und die Liebe zu Gott und den Menschen ist das höchste Ziel.

Aus Unmengen an guten und wie ich meine bereichernden Botschaften darf ich ein Thema als Beispiel herausgreifen, wie klar John das Christentum sieht.

Was ich persönlich über die Katholiken geschimpft habe. Ich war zwar selber einmal einer von ihnen, aber diese Heiligenverehrung war mir immer ein Dorn im Auge. Das ganze Tamtam um diese Oblaten und ein Mann, der mit Heiligen Vater angesprochen werden will.

Über diese und andere Fragen sagt Wesley: „Lass das alles vorerst beiseite! Darüber wollen wir, wenn es nötig ist, zu einer gelegeneren Zeit reden. Heute frage ich dich nur – Ist dein Herz mir gegenüber ebenso aufrichtig wie mein Herz dir gegenüber? Wenn es so ist, dann gib deine Hand. Wegen unterschiedlicher Meinungen oder Standpunkte wollen wir das Werk Gottes nichtzerstörten. Liebst du Gott, dienst du ihm? Das genügt. Ich reiche dir die rechte Hand zum Zeichen unserer Gemeinschaft!“  ÖKUMENE

Mir hat es geholfen – ich denke jetzt ein bißchen anders über die Katholiken.

Ich lade euch jetzt ein, das Plakat, wir werden es im Eingangsbereich aufhängen, genauer zu betrachten. Zusätzlich gibt es Kuverts, in denen bestimmte Themen ausgearbeitet sind. 

z.B. Was sagt John zum Umgang mit Geld oder zur Liebe?

Weil aber jedes Projekt mal ein Ende haben muß, haben wir in der Sonntagsschule mal einen Schlussstrich gezogen. Es fehlen aber noch viele Botschaften und Aussagen von Wesley wie z. B. Die Gnadenmittel, die eine wesentlicher Bestandteil eines methodistischen Lebens sind. Darum darf ich euch weiter einladen, diese Projekt zu begleiten und wenn jemand das Bedürfnis hat, etwas dazu beizutragen, kann der oder diejenige ein weiteres A4 Kuvert gestalten.

In diesem Sinne herzliche Einladung dazu und ich hoffe, dass die Sonntagsschule euch neugierig gemacht hat, auf diesen John Wesley, der durch Beharrlichkeit und die Liebe zu Gott, richtig coole und weise Sprüche geklopft hat. 

DANKE